Gallerandaise – rosa Beet-Polyantha-Rose für harmonische Premium-Flächen
Kompakt und zugleich reichblühend, verbindet Gallerandaise eine äußerst natürliche Pflanzenform mit einer klaren, repräsentativen Wirkung in Beeten und Randpflanzungen. Die buschige, dicht verzweigte Struktur sorgt vom ersten Jahr an für eine geschlossene, ruhige Beetfläche, die sich im Verlauf der Saison immer wieder mit leuchtendem Mittelrosa überzieht. In gemäßigten Lagen mit häufigen Winden und Starkregen bleibt der Blütenaspekt erstaunlich stabil und unterstützt eine funktionale, zugleich elegante Flächengestaltung. Die halbgefüllten, corymbösen Blütenbüschel schaffen aus der Nähe eine detaillierte, zarte Textur, aus der Distanz eine gleichmäßige Farbfläche ohne harte Kontraste. Dank der wurzelechten Kultur in der EXTRA-Qualität entwickelt sich die Pflanze zunächst konzentriert im Wurzelbereich, baut im zweiten Jahr ihren buschigen Triebkörper auf und erreicht ab dem dritten Standjahr einen dauerhaft vollen Zierwert mit geringem Pflegebedarf. Die Kombination aus Blütenfülle, Harmonie, Langlebigkeit und hoher Resistenz macht Gallerandaise zu einer zuverlässigen Wahl für professionell geplante Außenbereiche, in denen Rosenflächen einen wesentlichen Teil des Auftritts bilden und eine stabile, pflegeleichte sowie visuell ruhige Lösung gefragt ist.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Eingangsbereiche von Hotels und Restaurants |
Die kompakte, buschige Wuchsform erzeugt bereits unmittelbar nach der Pflanzung eine geschlossene, klare Beetlinie entlang von Wegen und Zufahrten. Durch die gute Standfestigkeit der Triebe bleibt der Auftritt auch bei Nordsee-Winden und Starkregen dauerhaft geordnet und gepflegt, mit nur wenigen Schnittmaßnahmen pro Jahr. Für Hotel- und Gastronomiebetreiber mit hohem Qualitätsanspruch |
| Großflächige Beete in Parks und Wohnanlagen |
Mit einer Pflanzdichte von über sechs Pflanzen pro Quadratmeter schließt Gallerandaise rasch zu flächigen, gleichmäßig rosa Blütenfeldern auf. Die Sorte remontiert über die Saison mehrfach und hält dadurch den Zierwert auch in stark frequentierten Bereichen stabil, ohne dass ergänzende Blütenstauden zwingend erforderlich sind. Für Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Parkverwaltungen |
| Repräsentative Bordüren an Terrassen und Außengastronomie |
Die niedrige bis mittlere Höhe bildet einen klar definierten, aber nicht dominanten Blütenrahmen um Sitzbereiche und Terrassen. Die halbgefüllten, kleineren Blüten wirken aus kurzer Distanz fein und filigran, zugleich entsteht eine gleichmäßige rosa Linie, die architektonische Kanten weicher fasst und Übergänge harmonisiert. Für Planer von Außenbereichen in Gastronomie und Hotellerie |
| Formale und halbformale Rosenrabatten |
Die ausgeprägte Buschigkeit und mittelgrüne, leicht glänzende Belaubung sorgen auch zwischen zwei Blühwellen für eine dichte, ruhige Grundstruktur. In Kombination mit der moderaten Blütengröße entsteht ein gepflegter, ordnender Charakter, der sich besonders für strengere Achsen, symmetrische Beete und repräsentative Vorgartenanlagen eignet. Für Garten- und Landschaftsbauer mit Fokus auf strukturierte Anlagen |
| Pflegearme Anlagen mit hoher Krankheitsbelastung |
Die dokumentierte Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost reduziert den Bedarf an Pflanzenschutzmaßnahmen deutlich. In stark belasteten Stadtklimalagen bleibt die Belaubung lange gesund, was Ausfälle verringert und die Optik auch bei begrenzten Pflegeintervallen zuverlässig sichert. Für Betreiber größerer Anlagen mit limitierten Pflegekapazitäten |
| Nachhaltige, langlebige Rosenflächen in Schau- und Privatgärten |
Als wurzelechte, 1,5–2 Jahre vorgezogene Topfrose baut Gallerandaise ein starkes, regenerationsfähiges Wurzelsystem auf, das ein hohes Alter und gute Erholungsfähigkeit nach Schnitt- oder Witterungsschäden ermöglicht. Dadurch bleibt die Gesamtkomposition über viele Jahre stabil, ohne regelmäßige Ergänzungspflanzungen. Für anspruchsvolle Privatkunden und Gestalter nachhaltiger Schaubeete |
| Rosenflächen mit saisonal wechselnden Staudenpartnern |
Das leuchtende Mittelrosa, das über die Zeit zu zartem Pastellrosa aufhellt, lässt sich mühelos mit Purpur-Sonnenhut, Prachtkerze oder Glockenblumen kombinieren. Die harmonische Farbentwicklung sorgt dafür, dass Staudenwechsel und saisonale Ergänzungen stets eingebettet wirken, ohne farblich zu konkurrieren. Für Landschaftsarchitekten mit Fokus auf saisonale Pflanzbilder |
| Kübelpflanzung auf Terrassen und Eingangsbereichen |
In ausreichend großen Gefäßen (mind. 40–50 Liter) bildet Gallerandaise einen kompakten, reichblühenden Rosenkörper, der architektonische Zugänge und Terrassenränder markiert. Die gute Winterhärte bis etwa –20 °C erleichtert die Überwinterung, insbesondere in geschützten Hoflagen und Innenhöfen. Für Betreiber von Terrassen- und Hofanlagen mit wechselnden Möblierungen |
Dekorationsideen
- Rosa Teppichband – In quadratischer Pflanzung entlang eines Hotelwegs gepflanzt, schließt Gallerandaise rasch zu einem homogenen, rosa Blütenteppich auf – ideal für Eingangsachsen mit durchgehend gepflegtem Eindruck für ankommende Gäste.
- Pastellrahmen – Als umlaufende Bordüre um eine Restaurantterrasse verleiht die Sorte mit ihrem von kräftigem Rosa zu Pastellrosa wechselnden Blühaspekt einen weichen, eleganten Rahmen – geeignet für Gastronomien mit ruhigem, gehobenem Ambiente.
- Strukturstreifen – In langen Beeten vor Büro- oder Klinikfassaden schafft die kompakte, buschige Wuchsform eine klare, dauerhafte Struktur, die mit minimalem Pflegeaufwand ganzjährig ordentlich wirkt – passend für funktionale, repräsentative Außenanlagen.
- Staudenpartnerschaft – In Kombination mit Purpur-Sonnenhut, Prachtkerze und pfirsichblättriger Glockenblume entstehen dynamische, mehrschichtige Pflanzbilder, in denen Gallerandaise die verbindende, rosa Grundfläche bildet – ideal für Schau- und Eventgärten.
- Kübelakzente – In Kübeln ab mind. 40–50 Liter beidseitig von Eingängen platziert, setzt die Sorte kompakte, rosa Blütenakzente, die Fassaden und Beschilderungen betonen – passend für Hotels, Weingüter und Eventlocations mit saisonalem Gästeverkehr.
Fachliches Sortenprofil
| Eigenschaft | Daten |
| Name und Registrierung |
Polyantha-Beetrose Gallerandaise, eingetragener Sortenname EVEpoldane; Handelsname Gallerandaise Ágyás rózsa EVEpoldane. Zugeordnet zur Handelsgruppe Beetrose und im Ausstellungsbereich als Beet- und Randrose sowie Strauchrose geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Jérôme Rateau bei Pépinières et Roseraies André Eve in Frankreich, Züchtungsjahr 2013. Markteinführung und Registrierung im Jahr 2022 über André Eve; Elternkombination unbekannt, im europäischen Sortenspektrum noch relativ jung. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Kompakte, buschige Wuchsform mit einer Höhe von etwa 30–50 cm und einer Breite von 35–55 cm. Dichtes, mittelgrünes, leicht glänzendes Laub, mäßig bestachelt. Eignet sich gut für enge Pflanzabstände in Beeten, Bordüren und niedrigen Heckenstrukturen. |
| Blütenmorphologie |
Halbgefüllte, tassenförmige Blüten mit etwa 13–25 Petalen und kleiner Blütengröße von 1–4 cm. Die Blüten stehen in corymbösen Büscheln, wodurch eine ausgeprägte Blütenmasse entsteht. Guter Remontierer mit reichhaltiger Erst- und Zweitblüte im Jahresverlauf. |
| Farbdaten und Phänologie |
Leuchtender mittelrosa Grundton, außen etwa RHS 57C, innen 57B. Knospen dunkel gesättigt, beim Aufblühen zu kräftigem Rosa aufhellend, später zu zartem Pastellrosa mit feiner Randaufhellung. Mittlere Farbbeständigkeit mit dekorativem Farbspiel je nach Alter der Blüten. |
| Duft und Aroma |
Kein merklicher Duft, als duftlose Sorte eingestuft. Aufgrund der halbgefüllten, jedoch relativ kleinen Blüten nur eingeschränkt attraktiv für Bestäuber. Eignet sich vor allem für Projekte, bei denen Optik, Blütenfülle und Struktur wichtiger sind als Duftwirkung. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der halbgefüllten Blüten nur geringe Hagebuttenbildung, vorwiegend vereinzelt auftretende, kugelige Früchte mit etwa 5–9 mm Durchmesser in orange-roter Färbung. Hagebutten sind eher dezent und spielen optisch eine untergeordnete Rolle. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Winterhärte bis etwa –21 bis –18 °C, RHS-Härtegrad H7, in Schweden bis Zone 3 und USDA-Zone 6b geeignet. Als resistent gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost beschrieben, dadurch robust in belasteten Stadt- und Parklagen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte, Halbschatten nur bedingt geeignet. Für Beete, Bordüren, Eingangsbereiche und größere Töpfe empfohlen; Pflanzabstand 25–45 cm. Quadratische Pflanzung mit etwa 6,3 Pflanzen/m², hexagonale Anordnung mit rund 7,2 Pflanzen/m² für dichte Flächen. |
Gallerandaise verbindet kompakte, reichblühende Flächenwirkung mit hoher Krankheitsresistenz und der regenerationsstarken Langlebigkeit einer wurzelechten EXTRA-Topfrose – eine zuverlässige Option für anspruchsvolle, dauerhaft gepflegte Rosenanlagen, die Sie gezielt einplanen sollten.