KIMONO – lachsrosa Beetrose Floribunda-Rose – de Ruiter
Lachsrosa Blüten in gleichmäßigen Büscheln und eine kompakte, buschige Struktur machen KIMONO zu einer vielseitigen Beetrose für repräsentative Flächen, in denen ein gepflegtes, ruhiges Gesamtbild gefragt ist. Die reich gefüllten, tassenförmigen Blüten erzeugen einen weichen, textilen Farbeindruck, der an den namensgebenden japanischen Kimono erinnert und sich sowohl vor moderner Architektur als auch in klassischen Parkanlagen harmonisch einfügt. Dank ihrer guten Krankheitsresistenz bleibt die Pflanze über die gesamte Saison ansehnlich und reduziert den Pflegeaufwand auf wenige Kontrollgänge, selbst in stark frequentierten Hotelgärten und öffentlichen Anlagen. Die nahezu dornenlose Bestachelung erleichtert Unterhalt und Schnittarbeiten entlang von Wegen oder Terrassenbereichen. Als wurzelechte Topfrose entwickelt sie ein stabiles, regenerationsfähiges Wurzelsystem, das auf Dauer einen gleichmäßigen Pflanzkörper und zuverlässigen Blütenansatz sichert. In gemäßigten Regionen mit kräftigen Winden und wiederkehrenden Starkregenereignissen bleibt KIMONO formstabil und unterstützt eine zügige Ableitung von Niederschlägen über ihr dichtes, glänzendes Laub. Die 6-Liter-EXTRA-Qualität kommt als bereits durchwurzelte, kräftig aufgebaute Pflanze in den Garten, wodurch im ersten Jahr vor allem die Wurzel, im zweiten der Triebapparat und ab dem dritten Jahr der volle, langfristige Zierwert zum Tragen kommt.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hotel- und Restaurantvorgärten mit repräsentativen Beeten |
KIMONO bildet aufrecht-buschige, gleichmäßige Pflanzen mit mittlerer Wuchshöhe, die Eingangsbereiche und Zufahrten rasch strukturieren. Die lachsrosa Blüten polstern Beete weich aus und erzeugen einen gepflegten Ersteindruck, der sich mit wenigen Pflegeschritten erhalten lässt. Für Hoteliers und Gastronomen, die einen dauerhaft ordentlichen Auftritt wünschen. |
| Großzügige Parkrabatten im öffentlichen Raum |
Die Sorte trägt üppige, büschelige Blütenstände mit über 40 Petalen, die in Wellen nachblühen und so über die Saison ein dichtes Farbfeld bieten. In stark frequentierten Parks lenkt die gleichmäßige Blütenmasse vom unvermeidlichen Tritt- und Blickverkehr ab und schafft ruhige, farbige Flächen. Für Kommunen und Pflegebetriebe mit Fokus auf langlebige Parkbilder. |
| Hecken und gliedernde Rosenbänder entlang von Wegen |
Mit 75–105 cm Höhe und nahezu dornenloser Bestachelung eignet sich KIMONO hervorragend für niedrige Hecken an Wegen oder Parkplatzrändern. Unterhalts- und Schnittarbeiten bleiben angenehm, da der Zugang zu den Pflanzen leicht und sicher ist, auch bei engen Wegen oder Nutzerverkehr. Für Planer, die Wartungsfreundlichkeit und Nutzerkomfort kombinieren möchten. |
| Terrassen- und Patiozonen in Gastronomie und Eventlocations |
Die Kombination aus mittelstarkem, klassischem Rosenduft und warmem Lachsrosa schafft eine einladende Atmosphäre in Sitzbereichen. Als wurzelechte, schwer nachlassende Pflanze regeneriert KIMONO gut nach Rückschnitt, was eine dauerhafte, saubere Optik an intensiv genutzten Terrassen ermöglicht. Für Betreiber, die Atmosphäre und Pflegeaufwand sorgfältig austarieren müssen. |
| Halbschattige Innenhöfe und Nordseiten |
Die Sorte ist für Halbschatten geeignet und hält ihre harmonische Blütenfarbe auch bei wechselnder Lichtführung. In Innenhöfen oder an höher bebauten Fassaden bleibt die Farbe ausgewogen, während das glänzend dunkelgrüne Laub als ruhige Hintergrundfläche dient. Für Architekten, die mit Licht-Schatten-Räumen arbeiten. |
| Stadtnahe Anlagen mit Wind- und Starkregenbelastung |
Die kompakte, aufrechte Wuchsform und das mitteldichte Laub machen KIMONO zu einer beständigen Strukturpflanze, die auch bei Küstenwinden und wiederholten Starkregenereignissen formstabil bleibt und Niederschläge zügig aus dem Bestand ableitet. Für Grünflächenämter im norddeutschen Stadt- und Küstenklima. |
| Rosenmischbeete mit Stauden in Schau- und Privatgärten |
Die lachsrosa Farbwirkung harmoniert mit pastellfarbenen Stauden wie Lupinus, Alchemilla und kompakten Astern, ohne diese zu überstrahlen. Das mittlere Blütenmaß verbindet sich gut mit feinerem Staudenlaub und erzeugt ein geschichtetes, professionell wirkendes Bild. Für Gartenbauer, die abgestimmte Stauden-Rosen-Kombinationen anbieten. |
| Großvolumige Kübelbepflanzung an Eingängen und Terrassen |
In Containern ab mind. 40–50 Liter profitiert KIMONO von ihrem wurzelechten Aufbau: das Wurzelsystem füllt das Substrat gleichmäßig aus, die Pflanze bleibt stabil und remontiert zuverlässig. So lassen sich dauerhafte, verschiebbare Rosenakzente vor Hotelfoyers oder Showrooms setzen. Für Betreiber, die flexible, aber hochwertige Blickfänge benötigen. |
Dekorationsideen
- Lachsrosa Parkband – In lockeren Reihen entlang von Parkwegen gepflanzt, bildet KIMONO ein ruhiges, weiches Farbband, das Besucher leitet, ohne dominant zu wirken – ideal für kommunale Parks und Klinikgärten.
- Hotelvorfahrt in Pastelltönen – In Massenpflanzung mit Frauenmantel und hellen Stauden kombiniert, entsteht vor Eingängen ein zurückhaltend eleganter Teppich, der Fahrzeuge und Gäste gleichermaßen einfasst – geeignet für Hotels und Tagungshäuser.
- Intime Terrassenrosen – In großzügigen Kübeln ab 40–50 Liter rund um Sitzgruppen angeordnet, sorgt KIMONO mit Duft und Farbe für eine wohnliche, dennoch professionelle Atmosphäre – passend für Restaurants, Cafés und Weingüter.
- Strukturierte Rosenhecke – Als niedrige, fast stachelarme Hecke entlang von Wegen oder Stellplätzen gepflanzt, gliedert KIMONO Flächen, ohne sie optisch zu verschließen – interessant für Wohnanlagen und Bürokomplexe.
- Halbschattiger Innenhof – In rechteckigen Beeten mit Lupinen und kompakten Astern kombiniert, bringt KIMONO warmes Licht in Innenhöfe und Nordlagen, ohne hohe Ansprüche zu stellen – optimal für Stadthäuser und Boutique-Hotels.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Floribunda-Beetrose KIMONO, eingetragener Sortenname und Ausstellungsname: Kimono. Handelsname u. a. Kimono Ágyás rózsa Kimono, zugeordnet der Handelsgruppe Beetrose, Ausstellungskategorie Strauchrose und Ausstellungsfloribunda. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung durch Gerrit de Ruiter, De Ruiter, Niederlande, aus der Kreuzung ‘Cocorico’ × ‘Frau Anny Beaufays’. Markteinführung, Züchtungs- und Registrierungsjahr 1961, Erstvermarktung in Deutschland durch Horstmann & Co. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Royal National Rose Society – Trial Ground Certificate 1961 als Anerkennung für gärtnerische Qualität und Gartentauglichkeit der Sorte, frühe Bestätigung ihrer Eignung für den breiten Einsatz im professionellen Rosenanbau. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Bauschig-aufrechter Wuchs mit 75–105 cm Höhe und 60–90 cm Breite, mäßig dichtes, glänzend dunkelgrünes Laub. Nahezu dornenlose Triebe erleichtern Pflege- und Schnittarbeiten, besonders an Wegen oder in öffentlich zugänglichen Pflanzbereichen. |
| Blütenmorphologie |
Büschelige Blütenstände mit reich gefüllten, tassenförmigen Blüten, meist über 40 Petalen pro Blüte. Mittlere Blütengröße von etwa 4–7 cm, gute Remontierfähigkeit mit üppiger zweiter Blühwelle; Selbstreinigung mittel, gelegentlich ist ein Nachputzen sinnvoll. |
| Farbdaten und Phänologie |
Warmtonige Lachs-Rosa-Mischung mit ARS pb, RHS 48C außen, 48D innen. Knospen dunkel lachsrosa, später hellere, pastellige Töne mit leicht verblassenden Rändern; bei Hitze stärkere Aufhellung, bei kühler Witterung intensivere Färbung und besonders harmonischer Gesamteindruck. |
| Duft und Aroma |
Mittelstarker, klassisch rosiger Duft mit angenehmer, nicht aufdringlicher Präsenz, geeignet für Aufenthaltsbereiche. Die stark gefüllten Blüten verdecken die Staubblätter, sodass die Sorte eher dekorativ als bestäuberorientiert wirkt und vor allem optische Reize bietet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet gelegentlich kleine, kugelförmige Hagebutten mit einem Durchmesser von etwa 8–12 mm. Die Hagebutten sind orange-rot gefärbt und stellen einen dezenten Zusatzaspekt im Spätsommer und Herbst dar, ohne das Gesamtbild der Pflanzung zu dominieren. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Krankheitsresistenz gegenüber Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit, mittlere Anfälligkeit für Rost. Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C, RHS-H-Wert H7, schwedische Zone 3, USDA 6b, damit breit einsetzbar in mitteleuropäischen Klimaräumen mit winterlicher Belastung. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beet, Park, Bordüre, Hecke, Solitär und Schnitt; Pflanzabstand 55 cm in Flächen, 45 cm in Hecken, 85 cm als Solitär. Pflanzdichte ca. 3,6–4,2 Pflanzen/m², geringer Pflegeaufwand, gelegentliche Rostkontrolle empfohlen; verträgt Halbschatten zuverlässig. |
KIMONO verbindet eine harmonische lachsrosa Blütenfläche mit nahezu dornenlosem, pflegeleichtem Aufbau; als wurzelechte 6-Liter-Pflanze bleibt sie langfristig stabil und regenerationsfähig – eine empfehlenswerte Wahl für anspruchsvolle, repräsentative Pflanzkonzepte.