SIR FREDERICK ASHTON – weiße Teehybride-Rose für repräsentative Flächen
Mit ihren schneeweißen, edel geformten Blüten bietet Eleganz und Ruhe in anspruchsvollen Park- und Hotelanlagen, auf Terrassen und in großflächigen Privatgärten. Die Sorte SIR FREDERICK ASHTON verbindet eine klassische Blütenform mit moderner, belastbarer Gesundheit und ist damit prädestiniert für stark frequentierte, hochwertige Außenbereiche, in denen Rosen dauerhaft repräsentieren müssen und gleichmäßig erscheinender Wuchs zählt. Die großblütige, reich remontierende Teehybride entfaltet eine lange Saison reinweißer Blüten mit dezenter Creme-Nuance, unterstützt von dunkelgrünem Laub für klare Kontraste. Als wurzelechte pharmaROSA® EXTRA wächst sie zu einer stabilen, langlebigen Struktur heran, die auch bei wechselhaftem Wetter mit Wind und Starkregen optisch verlässlich bleibt. Im ersten Standjahr festigt sie vorrangig die Wurzel, im zweiten Jahr baut sie Volumen und Triebe auf, ab dem dritten Jahr präsentiert sie ihren vollen, gleichmäßigen Zierwert mit geringem Pflegeaufwand.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hotel- und Resortgärten mit repräsentativem Eingangsbereich |
Die reinweißen, großflächig sichtbaren Blüten schaffen einen klaren, eleganten Empfangsrahmen vor Lobby- und Spa-Eingängen. Der aufrechte, harmonische Aufbau sorgt dafür, dass die Pflanzen auch aus Distanz gleichmäßig wirken und bei wechselhaftem Küstenklima mit Wind und Starkregen ihre Form bewahren. Für Hoteliers und Spa-Resorts |
| Restaurantterrassen und Außenflächen der gehobenen Gastronomie |
Als edel geformte Teehybride mit starkem Duft setzt SIR FREDERICK ASHTON ruhige, weiße Akzente rund um Terrassen, Loungebereiche und Freisitze. Die Sorte wirkt auch in reinen Rosenbeeten ohne weitere Blühpartner hochwertig und liefert über die Saison eine kontinuierliche Blütenfolge. Für Gastronomen und Planer von Außengastronomie |
| Repräsentative Privatgärten und Villengärten |
Die Sorte eignet sich hervorragend für formale Beete, Rosenparterres und achsensymmetrische Gestaltungen, in denen eine ruhige, weiße Leitfarbe gewünscht ist. Dank der wurzelechten Ausführung wächst sie zu langlebigen, regenerationsfähigen Pflanzen heran, die den Gartencharakter über Jahre stabil prägen. Für anspruchsvolle Privatkunden und Gartenarchitekten |
| Städtische Grünflächen mit Premium-Anspruch |
In hochwertigen Stadtbereichen, vor Kulturgebäuden oder Unternehmenszentralen überzeugt die Sorte durch robuste Gesundheit und niedrigen Pflegeanspruch. Die gute Krankheitsresistenz reduziert den Interventionsbedarf im laufenden Betrieb und unterstützt dauerhaft gepflegt wirkende Rosenflächen trotz Publikumsverkehr. Für Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Objektbetreiber |
| Parkanlagen und historische Gärten |
Die zeitlose, klassische Blütenform fügt sich harmonisch in historische Gestaltungen, während die stabile Pflanzenstruktur moderne Anforderungen an Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit erfüllt. Wiederkehrende Blütewellen verlängern die wahrnehmbare Saison auch in großräumigen Parkkompositionen. Für Kurverwaltungen, Stiftungen und Parkverwaltungen |
| Rosenrabatten entlang von Wegen und Einfahrten |
Der aufrechte Wuchs mit 100–140 cm Höhe schafft klare Linien entlang von Zufahrten, Gehwegen oder Vorfahrten. Die Kombination aus mäßig dichtem Laub und großen weißen Blüten sorgt für gute Fernwirkung, während die robuste Gesundheit für dauerhaft ordentliche, gleichmäßig aufgebaute Hecken- oder Bandstrukturen sorgt. Für Gartenbauer und Objektbetreuer |
| Schnittrosenbeete für interne Nutzung und Veranstaltungen |
Die edel geformten Einzelblüten mit hohem Zentrum und starkem Duft eignen sich ideal für den Eigenbedarf an Schnittrosen in Hotels, Weingütern und Eventlocations. Wiederholte Blüte und gute Stiellänge ermöglichen eine regelmäßige Versorgung mit stilvollen, weißen Rosen für Empfang, Lobby und Veranstaltungstische. Für Eventlocations und gastgewerbliche Betriebe |
| Große Kübel- und Containerbepflanzungen |
In hochwertigen Gefäßen an Eingängen oder auf Dachterrassen entfaltet die Sorte ihren Zierwert besonders schnell, wenn sie in ausreichend großen Containern von mind. 40–50 Litern kultiviert wird. Die stabile, wurzelechte Pflanzbasis erleichtert die langfristige Haltung bei moderatem Pflegeaufwand. Für Architekten, Planer und Betreiber repräsentativer Außenräume |
Dekorationsideen
- Weiße Achsenbepflanzung – Beidseitige Bepflanzung von Eingangswegen mit SIR FREDERICK ASHTON in rhythmischen Abständen, ergänzt durch niedrige, immergrüne Teppiche aus Pachysandra terminalis für klare Linienführung – Zielgruppe: formale Hotel- und Villengärten.
- Duftende Lounge-Terrasse – Einzel- und Gruppenpflanzungen in großzügigen Kübeln (mind. 40–50 Liter) rund um Sitzgruppen, kombiniert mit Liriope muscari als strukturierendem Unterpflanzer für einen ruhigen, luxuriösen Eindruck – Zielgruppe: gehobene Gastronomie und Roof-Top-Bars.
- Rosenband im Park – Längere Rosenrabatten aus SIR FREDERICK ASHTON entlang von Hauptwegen, punktuell aufgelockert mit Inseln aus Dalmatinischer Glockenblume (Campanula portenschlagiana) für zarte Farbnuancen im Vordergrund – Zielgruppe: Parkverwaltungen und Kuranlagen.
- Ruhebeet im Innenhof – Quadratische Pflanzung mit 2,5 Pflanzen/m² in ruhigen Innenhöfen, kombiniert mit schlichten Bodenbelägen und wenigen Formgehölzen, um die weiße Blüte als zentrales Gestaltungselement wirken zu lassen – Zielgruppe: Kliniken, Seniorenresidenzen, Business-Campi.
- Repräsentative Schnittrosen-Parzelle – Speziell für Schnittzwecke angelegtes Beet in rückwärtigen Gartenbereichen, ausschließlich mit SIR FREDERICK ASHTON bepflanzt, um eine verlässliche Quelle edler, duftender weißer Schnittrosen zu schaffen – Zielgruppe: Hotels, Weingüter und Eventlocations.
Fachliches Sortenprofil
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
SIR FREDERICK ASHTON ist eine Teehybride-Rose (Hybrid Tea) aus der Kollektion der Ausstellungsteehybriden; Handelsname u. a. „Sir Frederick Ashton Teahibrid rózsa Beales“, mit von der American Rose Society anerkanntem Ausstellungsnamen Sir Frederick Ashton. |
| Herkunft und Züchtung |
Sport der Sorte ‘Anna Pavlova’ (Hybrid Tea, Beales, 1981), gezüchtet von Peter Leslie James Beales in Großbritannien; Markteinführung 1985 durch Peter Beales Roses, Vereinigtes Königreich, mit Registrierungdaten, die in der Fachliteratur nicht vollständig dokumentiert sind. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter Wuchs mit einer Höhe von etwa 100–140 cm und einer Breite von 70–110 cm; mäßig dichtes, dunkelgrünes, mattes Laub und mäßige Bestachelung sorgen für eine ausgewogene Kombination aus Strukturkraft, Handhabbarkeit und klassischer Hybrid-Tea-Silhouette. |
| Blütenmorphologie |
Große, gefüllte Blüten (etwa 7–10 cm) mit 26–39 Kronblättern, typischer Hybrid-Tea-Form und hohem Zentrum; die Knospen sind spitz zulaufend, meist einzeln stehend, und erinnern im Aufbau deutlich an klassische Schnittrosentypen mit ausgeprägter Schaueignung. |
| Farbdaten und Phänologie |
Blütenfarbe reinweiß mit zarter cremegelber Schattierung im Inneren (u. a. RHS 155C, 11D); beim Öffnen strahlend weiß mit leicht buttrigem Gelb am Ansatz, später elfenbeinfarbener Anflug, insgesamt mittlere Farbbeständigkeit und gut remontierende, zweite Blütewelle. |
| Duft und Aroma |
Deutlich wahrnehmbarer, charakterreicher Rosenduft mit starker Intensität, der in der Nähe von Sitzplätzen besonders geschätzt wird; durch die stark gefüllte Blütenstruktur eher zierwertorientiert und für bestäuberspezifische Pflanzungen nur eingeschränkt geeignet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der stark gefüllten Blüten ist die Hagebuttenbildung insgesamt gering; vereinzelt entstehen kleine, kugelförmige, rote Hagebutten mit einem Durchmesser von etwa 12–18 mm, die einen dezenten, spätsaisonalen Zierwert beisteuern können. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute allgemeine Krankheitsresistenz mit bestätigter Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (RHS H7, USDA 6b, schwedische Zone 3) und mit mittlerer Hitzeverträglichkeit bei ausreichender Bewässerung. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte in Beeten, Parks, städtischen Grünflächen und als Schnittrose; empfohlen werden Pflanzabstände von 65 cm in Massenpflanzung, 55 cm in Hecken und 100 cm als Solitär, mit insgesamt niedrigem Pflegeaufwand dank robuster Gesundheit. |
SIR FREDERICK ASHTON verbindet zeitlose weiße Eleganz mit starkem Duft und langlebigem, harmonischem Wuchs; als wurzelechte Premium-Topfrose sichert sie stabilen Zierwert bei reduziertem Pflegeaufwand – eine überlegenswerte Wahl für repräsentative Projekte.