ELISABETH VON THÜRINGEN – goldorange Teehybride
Mit goldorange leuchtenden, hochzentrierten Blüten und einer klaren, eleganten Solitärwirkung setzt ELISABETH VON THÜRINGEN wirkungsvolle Akzente in repräsentativen Gärten, auf Hotelterrassen und in privaten Schaubeeten. Die Sorte verbindet eine kompakte, buschige Pflanzenform mit edlem Schnittrosen-Charakter und ermöglicht dadurch sowohl flächige Pflanzungen als auch exklusive Schnittnutzung für das Haus oder die Gastronomie. Ihre warmen, sich von tiefroter Knospe zu gold‑orange und aprikosen‑rosanen Tönen wandelnden Blüten entfalten über die Saison hinweg eine lebendige, aber stets harmonische Farbdramaturgie, die besonders in sonnigen Eingangsbereichen und an stark frequentierten Wegen zur Geltung kommt. Dank mittlerer Krankheitsresistenz, robuster Winterhärte und wurzelechter Kultur bleibt der Zierwert langfristig stabil; im ersten Jahr konzentriert sich die Pflanze auf die Wurzel, im zweiten Jahr stärkt sie den Trieb, ab dem dritten Jahr präsentiert sie ihren vollen Zierwert. Die 6‑Liter‑pharmaROSA® EXTRA liefert dafür bereits ein deutlich vorentwickeltes, buschiges Topfrose-Exemplar, das auch unter mitteleuropäischen Starkregenbedingungen eine verlässliche, hochwertige Blütenfläche ermöglicht.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Repräsentative Hotel- und Restaurantterrassen |
Die großblütige, hochzentrierte Teehybriden-Blüte mit Gold-Orange und feinem roten Rand wirkt wie eine Schnittrose am Strauch und setzt elegante, gut lesbare Farbakzente entlang von Sitzbereichen und Wegen; die 6-Liter-EXTRA liefert sofort ein fertiges, buschiges Bild ohne lange Aufbauphase. Für Hotel- und Gastronomiebetreiber, die eine klare, edle Rosenwirkung ohne Wartezeit wünschen. |
| Eingangsbereiche und Zufahrten von Premium-Objekten |
Der kompakte, buschige Wuchs von 50–75 cm Höhe bildet eine ordentliche, ruhige Linie, die Besucher leitet und Rahmenwirkung erzeugt, ohne den Blick zu verstellen; die harmonische Pflanzenform lässt sich exakt im empfohlenen Raster pflanzen und bleibt dank wurzelechter Entwicklung langfristig strukturbeständig. Für Planer, die Eingänge zuverlässig markieren und architektonisch fassen möchten. |
| Farbstarke Beete in Parks und öffentlichen Anlagen |
Die warmen, vom tiefroten Knospenstadium bis zum pfirsichrosanen Verblühen changierenden Blütenfarben erzeugen auf Flächen mit 12–15 Pflanzen/m² eine hochwirksame, saisonlange Fernwirkung, die in öffentlichen Räumen auch bei wechselnden Lichtverhältnissen klar präsent bleibt und sich gut mit dezentem Begleitgrün kombinieren lässt. Für Kommunen und Betreiber, die Besucher mit farbintensiven, gut wahrnehmbaren Rosenflächen ansprechen wollen. |
| Elegante, niedrig gehaltene Rosenhecken |
Mit 25–30 cm Pflanzabstand bildet die Sorte schnell geschlossene Reihen, die Einfassungen, Wege und Terrassen klar strukturieren; die mäßig dichte, dunkelgrün glänzende Belaubung und mittelstarke Bedornung sichern optische Fülle und leichten Lenkungseffekt, ohne pflegetechnisch schwer beherrschbar zu werden. Für Gartenbauer, die funktionale Hecken mit repräsentativem Blütenbild realisieren möchten. |
| Schaubeete in Weingütern und Eventlocations |
Die gut remontierende Blühleistung sorgt für mehrere, optisch üppige Blütenwellen, die sich mit saisonalen Veranstaltungen synchronisieren lassen; von der tiefroten Knospe bis zur voll geöffneten Gold-Orange-Blüte bleibt das Erscheinungsbild stets fotogen und unterstützt hochwertige Markeninszenierungen auf Innenhof- und Hofgartenflächen. Für Weingüter und Eventflächen, die dauerhaft bildstarke Gartenbereiche für Gäste benötigen. |
| Premium-Schnittrosenbeete im Privat- und Objektgarten |
Die langen, solitären Blütenstiele mit großem, hochzentriertem Blütenkopf liefern hochwertige Schnittrosen direkt aus dem Garten; die wurzelechte Kultur fördert eine stabile Regeneration der Triebe nach dem Schnitt, sodass über die Saison fortlaufend Blüten für Innenräume und Gästebereiche zur Verfügung stehen, ohne die Pflanze zu schwächen. Für Nutzer, die dekorative Innenraumsträuße aus der eigenen Außenanlage schätzen. |
| Stadtklima-Lagen mit wechselnden Witterungseinflüssen |
Die kompakte Wuchshöhe, mittelschwere Belaubung und mittlere Krankheitsresistenz machen die Sorte in urbanen Situationen gut beherrschbar; auf offenen, windexponierten Flächen leiten die buschige Struktur und das dichte Wurzelwerk Starkregen nach unten ab und stabilisieren die Bepflanzung auch bei plötzlichen Niederschlägen. Für Landschaftsarchitekten, die in Stadt- und Vorstadtlagen verlässliche Rosenbilder planen müssen. |
| Große Kübel in Innenhöfen und auf Dachterrassen |
In hochwertigen Gefäßen mit mind. 40–50 Litern Substrat entfaltet die 6-Liter-EXTRA-Rose sofortige Präsenz; die kräftig durchwurzelte, wurzelechte Pflanze nutzt das Volumen effizient, bleibt standfest und gewinnt mit den Jahren an Ausdruck, ohne schnell zu vergreisen, was sie für schwer zugängliche Dach- und Hoflagen besonders geeignet macht. Für Betreiber und Privatkunden, die dauerhafte, repräsentative Kübelrosen mit geringerer Ersatzfrequenz bevorzugen. |
Dekorationsideen
- Goldene Achse – In geraden Reihen entlang eines Hotelzugangs gepflanzt, bildet die Sorte eine ruhige, goldorange leuchtende Leitlinie, die Gäste subtil zum Eingang führt – ideal für Hotels mit klarer, moderner Architektur.
- Weinberg-Terrasse – Kombination aus ELISABETH VON THÜRINGEN und Coreopsis grandiflora in breiten Beeten entlang einer Terrasse; warme Gelb- und Orangetöne nehmen das Licht des Spätnachmittags auf – perfekt für Weingüter und Eventlocations.
- Stadtgarten-Couture – In kompakten Beeten mit Euonymus fortunei 'Minimus' als flachem Teppich davor entsteht ein klar konturiertes, pflegeleichtes Bild, das auch im Winter Struktur bietet – passend für urbane Höfe und Bürostandorte.
- Aprikosen-Schaubeet – Flächige Pflanzung mit Verbena hastata ‘Blue Spires’ im Hintergrund; das kühle Blau der Verbene setzt die warmen Gold‑ und Aprikosentöne der Rose spannungsvoll in Szene – ideal für Schaugärten und öffentliche Parks.
- Kübel-Solitär – Einzelpflanze in einem großen, schlichten Gefäß (mind. 40–50 Liter) an Eingängen oder auf Dachterrassen platziert, wirkt wie eine lebende Skulptur und ersetzt saisonale Wechselbepflanzungen – geeignet für Restaurants und Privatgärten mit Designfokus.
Fachliches Sortenprofil
| Kategorie |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte mit eingetragenem Sortennamen DICkarl, im Handel als ELISABETH VON THÜRINGEN – goldorange Teehybride – Dickson geführt; zugehörig zur Handelsgruppe Teehybride Rose für hochwertige Garten- und Objektpflanzungen. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung von Colin Dickson, entstanden 2007 in Deutschland; Elternschaft nicht dokumentiert, Entwicklung im Programm moderner Teehybriden für Garten- und Schnittnutzung, Markteinführungs- und Registrierungsjahr nicht gesichert überliefert. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Kompakt buschiger Wuchs mit etwa 50–75 cm Höhe und 35–50 cm Breite, mäßig bedornt; die Belaubung ist mäßig dicht, dunkelgrün und glänzend, wodurch ein gepflegter, ordentlicher Eindruck und eine gute Wirkung in strukturierten Pflanzungen entsteht. |
| Blütenmorphologie |
Große, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen, 7–10 cm Durchmesser; hochzentrierte, spitzknospige, klar schnittrosentypische Form auf überwiegend solitären Stielen, gut remontierend mit üppiger Zweitblüte, besonders geeignet für Schnittzwecke und Solitärwirkung. |
| Farbdaten und Phänologie |
Tiefrote Knospe mit goldorangem Schimmer, beim Öffnen kontrastiert ein roter Rand die goldorange Mitte; in Vollblüte gleichmäßiges Gold-Orange, später Aufhellung zu pfirsichrosa Tönen mit verfließendem Rotrand, mittlere Farbbeständigkeit, anhaltender Zierwert über mehrere Blütenstadien. |
| Duft und Aroma |
Duft sehr schwach ausgeprägt, nur minimal wahrnehmbar; die Sorte wird primär über Farbwirkung, Blütenform und Gesamthabitus eingesetzt und eignet sich dort, wo optische Präsenz wichtiger ist als intensiver Rosenduft, etwa an stark frequentierten oder innenstadtnahen Standorten. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der gefüllten Blüte nur begrenzte Hagebuttenbildung; vereinzelt kleine, kugelige, orange-rote Hagebutten von etwa 10–14 mm Durchmesser, eher als dezente Zierde in der Spätsaison wahrnehmbar und gärtnerisch nicht im Vordergrund der Sortenverwendung. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (RHS H7, USDA 6b, schwedische Zone 3); mittlere Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, mit standardmäßigen Pflanzenschutzmaßnahmen gut zu führen, geeignet für gemäßigte, auch kühlere Regionen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit guter Luftbewegung; Pflanzabstand 30 cm in Flächen, 25 cm in Hecken, 45 cm als Solitär; Pflanzdichte 12,8 Pflanzen/m² (quadratisch) oder 14,7 Pflanzen/m² (sechseckig); mittlerer Pflegebedarf mit gelegentlichem Pflanzenschutz zur Stabilisierung des Zierwertes. |
ELISABETH VON THÜRINGEN vereint goldorange Fernwirkung, kompakte, harmonische Pflanzenform und nachhaltige Schnittqualität mit den regenerationsstarken Vorteilen der wurzelechten Kultur – eine empfehlenswerte Wahl für dauerhaft hochwertige Objekt- und Privatgärten.