EYE OF THE TIGER – charakterstarke, zweifarbige Beet-Floribunda-Rose für Premiumflächen
Mit ihrem markanten Auge und dem lebendigen Farbwechsel von sonnigem Gelb zu zartem Creme schafft Eye of the Tiger sofort Aufmerksamkeit auf stark frequentierten Flächen und passt ideal in Konzepte, die Regenwasser gut über strukturierte Pflanzflächen ableiten und mit freistehenden Rosenflächen arbeiten. Die Sorte kombiniert einen kompakten, buschigen Wuchs mit hoher Winterhärte bis in rauere Klimazonen und bleibt auch im hitzebegünstigten Stadtklima visuell stabil. Ihre einfach gebauten Blüten mit offenem Staubblattkranz sind klar strukturiert und ausgesprochen bestäuberfreundlich, wodurch sich eine lebendige, naturnahe Gartenwirkung einstellt. Die beständige Blüte in Büscheln sorgt vom Frühsommer bis in den Herbst für hohe Flächenwirkung, während das glänzende, mittelgrüne Laub einen gepflegten Rahmen bildet. Als wurzelechte pharmaROSA® EXTRA-Topfrose ist sie bereits 1,5–2 Jahre vorgezogen, entwickelt zunächst das Wurzelsystem, im zweiten Jahr die Triebe und erreicht ab dem dritten Standjahr ihren vollen, langfristig stabilen Zierwert.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung und Nutzen im Projektkontext |
| Hotel- und Restaurantterrassen mit hoher Gästefrequenz |
Die leuchtend gelben, zweifarbigen Blüten mit karminrotem Auge erzeugen sofortige Fernwirkung und bleiben dank buschigem Aufbau auch aus der Nähe attraktiv. Die bereits kräftig vorgezogene Topfware reduziert die Anwachsphase, sodass Flächen rasch voll wirken. Für Hotel- und Gastronomiebetreiber mit fokusorientierten Freiflächen |
| Repräsentative Beetflächen an Eingängen und Zufahrten |
Mit 85–115 cm Höhe und Breite bildet die Sorte dichte, gleichmäßige Beete, die Einfahrten und Eingänge klar gliedern. Die harmonische, buschige Struktur lässt sich gut in formale Pflanzkonzepte integrieren, ohne steif zu wirken, und bleibt über Jahre stabil. Für Planer und Gartenbauer mit Anspruch auf klare Linienführung |
| Städtische Grünflächen und öffentliche Parkbereiche |
Die robuste, auf H7 eingestufte Winterhärte und die gute Hitzetoleranz ermöglichen einen zuverlässigen Einsatz in innerstädtischen Lagen mit erhöhter Belastung. Die Sorte trägt mit ihrer dichten Belaubung dazu bei, Niederschläge flächig aufzunehmen und abzufangen. Für kommunale Auftraggeber und ausführende GaLaBau-Betriebe |
| Niedrige, lockere Rosenhecken zur Wegeführung |
Eye of the Tiger lässt sich mit empfohlenen Abständen von 85 cm zu einer durchgehenden, aber nicht starren Hecke aufbauen. Der saisonale Farbwechsel der Blüten bringt Dynamik in Wege und Platzränder und bleibt durch die remontierende Blüte den ganzen Sommer präsent. Für Landschaftsarchitekten mit Fokus auf bewegte Wegeräume |
| Bestäuberfreundliche Schaubeete und Weingutgärten |
Die einfachen Blüten mit gut zugänglichen Staubblättern bieten Nektar und Pollen für Bienen und andere Bestäuber und schaffen eine sichtbare Verbindung von Zierwert und ökologischer Funktion. Damit eignet sich die Sorte hervorragend für naturnah interpretierte Premiumanlagen. Für Betriebe, die Biodiversität sichtbar in Szene setzen möchten |
| Solitäre Akzentpflanzungen vor Eingängen und auf Höfen |
Als einzelner, groß entwickelter Busch wirkt die Sorte wie ein farbiger Blickmagnet, der Eingangsbereiche und Höfe strukturiert. Die gleichmäßige, halbrunde Wuchsform erleichtert die Planung, weil sich die Enddimensionen gut kalkulieren lassen und in Achsenplanungen einfügen. Für Architekten und Bauherren mit klaren Blickachsen |
| Großzügige, farbige Rosenflächen ohne Begleitpflanzen |
Durch ihre hohe Flächenwirkung und das kräftige, buschige Triebsystem kann Eye of the Tiger auch ohne Begleitpflanzen ganze Beete füllen. Die Sorte zeigt eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Wurzel über Triebaufbau bis hin zum vollen Zierwert, was langfristig stabile Kompositionen ermöglicht. Für Projekte, in denen Rosenflächen gestalterisch im Zentrum stehen |
| Große Kübel auf Terrassen, Innenhöfen und Dachgärten |
In ausreichend dimensionierten Gefäßen (mind. 40–50 Liter) zeigt die Sorte auch im Kübel eine kraftvolle Entwicklung und wirkt mit ihrem kompakten Aufbau besonders gepflegt. Die vorgezogene Wurzelmasse unterstützt eine gleichmäßige Versorgung und erleichtert die Kulturführung. Für Betreiber hochwertiger Terrassen- und Dachflächen |
Dekorationsideen
- Leuchtband am Hoteleingang – In breiten Bändern beidseits der Einfahrt gepflanzt, bildet Eye of the Tiger ein klares, gelb-rot schimmerndes „Willkommensband“, das durch die harmonische Wuchsform jederzeit geordnet wirkt – Für Hotels und Resorts.
- Bestäuberfreundliches Genießerbeet – Kombiniert mit Calamintha nepeta ‘Blue Cloud Strain’ und kriechendem Schleierkraut entsteht ein leicht wirkendes Duftbeet, das Gäste und Insekten gleichermaßen anzieht – Für Weingüter und Restaurantterrassen.
- Akzentinsel im Innenhof – Als dichter Solitär- oder Gruppenpflanzung in runden Beeten sorgt die Sorte für einen farbstarken Mittelpunkt, der Höfe strukturiert, ohne hart zu wirken – Für Architektenhöfe und Stadtplätze.
- Rosenkante entlang von Terrassen – In lockerer, niedriger Heckenlinie gepflanzt, rahmt Eye of the Tiger Sitzbereiche mit einem durchgehenden Farbband und bleibt durch die buschige Struktur auch im Herbst attraktiv – Für private Premiumgärten.
- Kübel-Ensemble mit Fernwirkung – Mehrere große Gefäße (mind. 40–50 Liter) mit Eye of the Tiger betonen Zugänge oder Terrassenachsen, die klare Pflanzenform sorgt selbst ohne Begleitpflanzen für eine repräsentative, fertige Optik – Für Gastronomie und Eventlocations.
Fachliches Sortenprofil
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
Floribunda-Beetrose Eye of the Tiger, eingetragener Sortenname CHEwbullseye, ARS-Ausstellungsname Eye of the Tiger; Kollektion Beetrose, Ausstellungskategorie ausstellungs-buschrose (floribunda). |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Christopher Hugh Warner (Vereinigtes Königreich, 2006) aus ‘Belting Pink’ × ‘Golden Age’; Markteinführung 2015, Registrierungsjahr 2011, Erstvermarktung durch Pépinières de la Saulaie. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
RNRS Certificate of Merit St Albans 2014, Gold Standard Rose Trials 2015, 1. Preis im Rosenwettbewerb Lyon 2015, Novelty Award Neuseeland 2016, Public Award Den Haag sowie gartenbauliche Gold-Standard-Bewertung. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschiger, breit aufrechter Floribunda-Aufbau mit 85–115 cm Höhe und Breite; dichtes, mittelgrünes, glänzendes Laub, mäßig bestachelt, für Beete, niedrige Hecken und Solitärpflanzung gleichermaßen geeignet. |
| Blütenmorphologie |
Einfachblütige, flache Blüten mit 5–12 Blütenblättern, in Büscheln stehend; mittelgroße Einzelblüten von etwa 4–7 cm Durchmesser, remontierend mit üppiger Zweitblüte, mittlere Selbstreinigung mit teilweisem Abwurf. |
| Farbdaten und Phänologie |
Sonnengelbe Grundfarbe mit deutlich tief karminrotem Auge, ARS-Farbcode YB, RHS 14A außen, 53A innen; beim Verblühen Aufhellung zu buttergelb und rosenrot, mittlere Farbbeständigkeit, durchgängig hohe Blütenpräsenz. |
| Duft und Aroma |
Mild duftende Sorte mit weichem, dezentem Duftcharakter, eher zurückhaltend und nicht dominierend; geeignet für Bereiche, in denen optische Wirkung und Bestäuberförderung wichtiger sind als eine starke Duftausprägung. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentlich gebildete, kugelförmige, orange-rote Hagebutten mit 6–9 mm Durchmesser; optisch dezent, können in naturnahen Pflanzkonzepten als saisonaler Zusatzaspekt mit einbezogen werden. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –34 bis –32 °C (RHS H7, USDA 4a, schwedische Zone 5); mittlere Hitzetoleranz, bei längerer Trockenheit mit zusätzlicher Bewässerung; Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzflecken und Rost als mäßig einzustufen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte, Pflanzabstände 95 cm im Beet, 85 cm in Hecken, 160 cm als Solitär; Pflanzdichten 1,1 Pflanzen/m² (quadratisch) bzw. 1,3 Pflanzen/m² (hexagonal), im Kübel mind. 40–50 Liter Volumen und mittlerer Pflegeaufwand. |
Eye of the Tiger verbindet auffällige Zweifarbigkeit, harmonisch-buschigen Wuchs und hohe Winterhärte mit der regenerationsstarken, wurzelechten EXTRA-Qualität und ist damit eine langfristig überzeugende Wahl für repräsentative Projekte; wir empfehlen eine gezielte Flächenplanung.