SÁRA – rosa Zwerg-Minirose – Győry
Die Miniaturrose SÁRA wurde für Flächen entwickelt, auf denen Harmonie und ein dauerhaft gepflegter Eindruck entscheidend sind: Als wurzelechte pharmaROSA® EXTRA entfaltet sie eine natürlich geschlossene, bodennahe Pflanzenform mit dichter Verzweigung und gleichmäßiger Blütenverteilung. Ihre zarten, pastellrosa Blüten in büscheligen Dolden bringen vom Frühsommer bis in den Herbst lebendige Blütenfülle in Beetstreifen, Vorfahrtszonen und Terrassenrabatten. Durch den kompakten, zwergwüchsigen Wuchs bleibt SÁRA übersichtlich, lässt Wege und Architektur klar erkennbar und eignet sich hervorragend zur Rahmung von Gastterrassen oder Zugangsbereichen. In der 6-Liter-EXTRA-Qualität ist sie schon beim Pflanzen optisch präsent, die vorgezogene, vollständig durchwurzelte Topfrose sorgt für zuverlässige Langlebigkeit und stabile Leistung auch auf stärker beanspruchten Flächen. Dank ihrer einfachen Blüten ist SÁRA klar bestäuberfreundlich und verbindet repräsentative Wirkung mit ökologischer Aufwertung. Die Sorte zeigt sich frosthart und kommt in windoffenen, regenexponierten Bereichen gut zurecht, unterstützt also eine robuste Flächengestaltung, die Starkregen und wechselhaftes Stadtklima souverän integriert. Als wurzelechte Pflanze investiert sie im ersten Jahr vor allem in die Wurzelentwicklung, im zweiten in den Triebaufbau und erreicht im dritten Jahr ihren vollen, stabilen Zierwert, was die Planung langfristiger Rosenbilder erleichtert. In großen Kübeln ab mind. 40–50 Litern zeigt sie ihre Stärken ebenso wie in großzügigen Rosenbeeten, in denen sie eine dauerhaft repräsentative Fläche akzentuiert.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hotel- und Restaurantterrassen (Bodennähe, Randzonen) |
Der kompakte, zwergwüchsige Aufbau von SÁRA bildet eine ruhige, geschlossene Rosenkante, die Tischzonen rahmt, ohne den Blick zu versperren. Die feine, pastellrosa Blüte vermittelt dezente Eleganz und bleibt auch bei dichter Bestuhlung gut pflegbar. Empfohlen für Hotels und Gastronomie mit ganzjährig genutzten Außenbereichen. |
| Repräsentative Vorfahrten und Eingangsbeete |
Die harmonische, breitbuschige Pflanzenform erzeugt entlang von Zufahrten und Eingängen ein gleichmäßiges Bild, das die Architektur unterstützt. Durch die wurzelechte Entwicklung steigt die Standfestigkeit über Jahre, wodurch der Pflegeaufwand für Nachpflanzungen sinkt. Ideal für Betriebe mit regelmäßigem Gäste- oder Kundenverkehr. |
| Großflächige Parkbeete im öffentlichen Raum |
Die Sorte lässt sich mit 4,9–5,7 Pflanzen pro m² gleichmäßig flächig pflanzen und ergibt eine lebendige, aber ruhige Rosenmatte. Ihr kompaktes Höhenprofil bleibt auch in stärker frequentierten Parkbereichen übersichtlich und reduziert Schnitt- und Kontrollaufwand. Besonders interessant für Kommunen und Parkverwaltungen. |
| Bestäuberfreundliche Repräsentationsflächen |
Mit ihren einfachen Blüten und gut zugänglichen Staubblättern unterstützt SÁRA Bienen und andere Bestäuber, ohne an gestalterischer Klarheit einzubüßen. In Eingangsbereichen oder Weingutgärten entsteht so eine Symbiose aus Markenauftritt und ökologischer Aufwertung. Empfehlung für Projekte mit sichtbarem Nachhaltigkeitsprofil. |
| Kübelbepflanzung auf Terrassen und Dachgärten |
In großen Gefäßen ab mind. 40–50 Liter entwickelt SÁRA einen stabilen Wurzelkörper, der die Wasserführung verbessert und Stressphasen abpuffert. Die niedrige, breite Wuchsform eignet sich ideal, um Sitzbereiche weich zu fassen, ohne zu dominieren. Besonders passend für Gastronomie- und Eventterrassen. |
| Rahmung von Wegen, Treppen und Platzkanten |
Durch die Kombination aus 35–45 cm Höhe und 45–55 cm Breite entstehen gesäumte Linien, die Besucher leiten und architektonische Achsen betonen. Die kontinuierliche Nachblüte sorgt dafür, dass diese Wegführungen über die Saison deutlich erkennbar bleiben. Geeignet für Gartenarchitekten mit Fokus auf klaren Linienführungen. |
| Rosenmischpflanzungen mit Strukturstauden |
Die pastellrosa Blütenfarben lassen sich gut mit dunkellaubigen oder strukturbildenden Stauden kombinieren, ohne visuell zu konkurrieren. In Verbindung mit geeigneten Partnern entstehen dauerhafte Bilder, die auch Starkregen und wechselnde Witterung souverän integrieren. Empfohlen für Planer, die langlebige Rosen-Stauden-Kombinationen suchen. |
| Privatgärten mit begrenzter Pflegekapazität |
Die 6-Liter-EXTRA-Qualität ermöglicht einen schnellen Start mit ausgereiftem Triebaufbau, während die wurzelechte Technik eine gute Regenerationsfähigkeit sichert. Mittlerer Pflegebedarf und stabile Winterhärte erleichtern die langfristige Unterhaltung. Ideal für anspruchsvolle Privatkunden mit Wunsch nach beständigem Zierwert. |
Dekorationsideen
- Pastellband am Eingang – SÁRA in rhythmischen Gruppen entlang von Zufahrten oder Hotel-Eingängen gesetzt, kombiniert mit hellen Ziergräsern, erzeugt ein ruhiges, zugleich einladendes Blütenband – Zielgruppe: Hotels, Kliniken, Firmenzentralen.
- Terrassenrahmen im Miniaturformat – In Kübeln ab mind. 40–50 Litern bildet SÁRA eine niedrige, geschlossene Rosenkante um Sitzbereiche und Terrassen, ideal bei dichter Möblierung – Zielgruppe: Restaurants, Cafés, Rooftop-Bars.
- Rosenfeld mit Strukturstauden – Flächige Pflanzung von SÁRA, akzentuiert durch Penstemon ‘Husker Red’ und Großblütige Calamintha, verbindet ruhige Rosenflächen mit vertikalen Farbakzenten – Zielgruppe: Schaugärten, Privatgärten, Weingüter.
- Leitstreifen im Park – Als niedriger Rosenstreifen entlang von Wegen und Platzkanten eingesetzt, führt SÁRA Besucher dezent und betont gestalterische Achsen – Zielgruppe: Kommunale Parks, Klinik- und Campusanlagen.
- Bestäuberfreundliche Hofgestaltung – In Innenhöfen und kleinen Plätzen kombiniert SÁRA ihr klares Rosenbild mit bestäuberfreundlichen, einfachen Blüten und schafft so ökologische Mehrwerte – Zielgruppe: Bildungseinrichtungen, nachhaltige Hotels, Mehrfamilienanlagen.
Fachliches Sortenprofil
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
SÁRA – rosa Zwerg-Minirose, Handelsname: Sára Mini – törpe rózsa Győry; Miniatur- und Zwergrose (Rosengruppe Miniature). Ausstellungskategorie unbekannt, eingetragener Sortenname und ARS-Ausstellungsname nicht dokumentiert. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Győry Szilveszter, Züchtungsjahr 1995 in Deutschland. Erstvermarktung durch PharmaRosa® Kft. (Ungarn). Abstammung nicht bekannt, Registrierungs- und Markteinführungsjahr liegen nicht in auswertbarer Form vor. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Zwergwüchsige, breitbuschige Miniaturrose mit 35–45 cm Höhe und 45–55 cm Breite. Mitteldichtes, mittelgrünes, glänzendes Laub; mäßig bestachelt. Eignet sich für dichte Flächenpflanzungen und niedrige Einfassungen in professionellen Anlagen. |
| Blütenmorphologie |
Einfache bis halbgefüllt wirkende Blüten mit 5–12 Petalen, flache Form und 1–4 cm Durchmesser. Blüten stehen in Büscheln mit 3–10 Einzelblüten pro Stiel. Gute Remontierfähigkeit mit üppiger Zweitblüte im Verlauf der Saison. |
| Farbdaten und Phänologie |
Zartes, pastelliges Himbeerrosa mit leicht cremegelbem Schimmer an der Basis, Farbcode RHS 65C außen, 11D innen. Beim Aufblühen Aufhellung zu silbrig-rosé; mittlere Farbstabilität. Gleichmäßige Blüte über die Saison, gut für großflächige Wirkung. |
| Duft und Aroma |
Praktisch duftlose Sorte ohne wahrnehmbares Duftprofil, daher unaufdringlich in Sitz- und Aufenthaltsbereichen. Einfache Blütenstruktur mit freiliegenden Staubblättern bietet jedoch hohen Nutzen für Bestäuber und unterstützt biodivers gestaltete Projekte. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentliche, sehr kleine Hagebutten mit etwa 0–4 mm Durchmesser, optisch unauffällig. Die Fruchtbildung hat keinen wesentlichen Einfluss auf den Zierwert oder die Flächengestaltung und erfordert in der Regel keine gesonderte Pflege. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (RHS H7, schwedische Zone 3, USDA 6b). Mittlere Widerstandsfähigkeit gegen Echten Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, gelegentlicher Pflanzenschutz sinnvoll. Gut frosttolerant und geeignet für höhere Boden-pH-Werte. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Beete und Kübel; Pflanzabstand 45 cm in Flächen, 40 cm als niedrige Hecke, 70 cm als Solitär. Pflanzdichte etwa 4,9–5,7 Pflanzen/m². Mittelmäßiger Pflegeaufwand, gelegentlicher Schnitt zur Formhaltung; bei Kübelkultur Volumen ab 40–50 Litern vorsehen. |
SÁRA – rosa Zwerg-Minirose – Győry verbindet harmonischen, kompakten Wuchs mit zarter Blütenfülle und bestäuberfreundlichen, einfachen Blüten; als wurzelechte, langlebige EXTRA-Topfrose eignet sie sich ideal für repräsentative Flächen, die dauerhaft überzeugen sollen.